Natürlich gibts hier auch viel Arbeit. Man muss als Internationaler Student jeden Professor um die Aufnahmeerlaubnis zu seinem Kurs bitten. Das ist in den ersten Tagen natürlich sehr arbeitsreich, bis man alle gefunden, angetroffen und davon überzeugt hat, dass man sich sooo für den Kurs interessiert hat und nur wegen dem hierhergekommen ist *hust*. Aber soweit hat nun alles wie erwünscht geklappt.
Inzwischen habe ich alle Kurse zusammen und mache hier nun die Kurse Makroökonomik, Programming Java und Elements of Human Resource Management (12 Units, wie alle Internationale Studenten hier).
Die Vorlesungen sind hier zwar relativ kurz (2*1,5 Std pro Woche pro Kurs) aber daneben gibts relativ viel zu tun. Zum Beispiel alleine für den Kurs Makroökonomik gibt es eine Extra einstündige Pflichtlerngruppe/Discussion mit 20 anderen, wöchentlich benotete Homeworks, benotete Assignments/Papers über mehr als eine Woche, zwei Midterm exams (das erste schon nächste Woche), ein wöchentlich zu führendes Journal über volkswirtsch. Eregnisse und deren Analyse sowie Final exams. Hört sich nach viel an, aber ist es auch. Hatte mir 10 Stunden Vorlesung pro Woche anders vorgestellt ;-)
Allerdings sind hier die Vorlesungen auch knackiger als ich es bisher kannte. Man muss also relativ gut aufpassen und mit den alten Sachen vertraut sein damit man mithalten kann. Gefällt mir aber echt gut, wenn man etwas gefordert wird ;-)
Mit den englischen Vorlesungen komme ich problemlos mit. Bisher gab es noch keinen Verständigungsprobleme und Verständnisprobleme, was mich eigentlich überrascht hat (bei Java jetzt weniger, da die meisten Fachbegriffe hier auch in Deutschland auf englisch gehalten werden).
Auch beim Java-Kurs steigt man gleich knackig ein und kommt auf den Punkt. Nicht schlecht, wenn man nach der dritten Vorlesungen schon beim Überladen von Klassen angekommen ist… gefällt mir aber so ;-)
Allerdings muss man sich hier relativ teure Bücher anschaffen (zwischen 100-150$ pro Kurs), da kommt man allerdings nicht dran vorbei weil sich hier die Vorlesung sehr stark drauf stützt. Sowas wie Skripte gibt es in meinen Kursen nicht.
Je nach Kurs sind wir im Hörsaal zwischen 40 und 250 Studis. Deshalb wundert es mich, wieso die Profs dennoch so oft Tests und benotete Homeworks/Assignments machen (scheinbar brauchen die Teaching Assistants Arbeit *hust*).