Die Zeit in Santa Barbara ist doch schneller vorangeschritten als ich es ursprünglich gedacht hatte. Aus einer Woche werden zwei, dann plötzlich steht man - wie ich heute - zwei Wochen vor dem Rückflug.
In den nächsten Tagen habe ich noch drei Final Exams (Semesterprüfungen) zu schreiben, das erste in Economics in einer Stunde. Danach folgt am Montag Human Resource Management, den Abschluss macht Computer Science am Dienstag. Dann ist das Spring Term - und damit für mich auch die tolle Zeit an der UCSB - vorbei. Aber bis dahin sind ja noch ein paar Tage…
Heute Abend geht es dann das letzte Mal mit allen Deutschen hier zur Party nach Santa Barbara Downtown.
Letztes Wochenende haben wir 2 Nächte Las Vegas besucht und waren anschließend 2 Tage am Grand Canyon North Rim beim campen und hiken. Auf dem Rückweg haben wir auch den Zion Nationnalpark besucht:



Letztes Wochenende stand San Diego auf dem Männertrip-Plan. Die zweitgrößte Stadt Kaliforniens und siebtgrößte Stadt der USA liegt an der Grenze zu Mexico; die Fahrt von und nach Santa Barbara dauert mit dem Jeep zwischen 4,5 und 5,5 Stunden. San Diego bietet zwar leider nicht so viele Sehenswürdigkeiten wie San Francisco, es lohnt sich aber auf jeden Fall die Stadt anzusehen.
Am Freitag waren wir den ganzen Tag mit Anreise beschäftigt und haben uns vor Ort ein Hotel gesucht (man ist ja spontan ;)). Nach dem einchecken gab es ein leckeres Essen in der stilvollen Dining-Location “Bondi”. Im Anschluss haben wir uns dann im “Stingaree”, dem Szeneclub San Diegos schlechthin, vergnügt. Der Club - übrigens mit genialer Dachebene - ist absolut empfehlenswert, aber mindestens genauso empfehlenswert ist es, einen großen Geldbeutel mitzunehmen.

Am Samstag haben wir die Sehenswürdigkeiten von San Diego unter die Lupe genommen: Little Italy (Stadtviertel), den Port, Downtown und die Halbinsel Coronado mit dem berühmten “Hotel del Coronado”. Im Anschluss war Sonnen, Baden und Dosenstechen am Pacific Beach angesagt - der einzige Strand in San Diego an dem Bier erlaubt ist (nur in Dosen und bis 20 Uhr). Der Strand war einfach grandios.

Am Abend sind wir dann Essen gegangen (in Deutschland würde ich “urig” sagen, aber im kulturlosen Amerika geht das nicht…) und haben mit einer Kneipentour durch die Fifth Avenue angeschlossen.

Da in ganz Kalifornien der Verkauf und Ausschank von Alkohol in Bars, Clubs, Liquor-Stores etc. gesetzlich unter Entzug der Alkohollizenz steht, haben wir entsprechend vorgesorgt und eine Afterhour-Party in unserem Hotelzimmer im Hilton bis um 5:30 gefeiert.
Am Sonntag ging es dann trotz wenig Schlaf auf zu SeaWorld, Abends dann in einer tollen WineBar Pizza gegessen. Am Montag haben wir dann den Aircraft Carrier USS Midway angeschaut, der in San Diego im Hafen steht und schon länger außer Dienst gestellt wurde.

Kulturell kann San Diego zwar San Fran nicht das Wasser reichen, aber auf jeden Fall das Bier - das Nachtleben in San Diego war bisher das beste, welches ich bisher in Kalifornien erlebt habe: Sehr empfehlenswert.
Bilder vom Geburtstag sind inzwischen auch online.
Letztes Wochenende waren wir von Freitag bis Montag in San Francisco. Dort haben wir uns sämtliche Sehenswürdigkeiten angesehen, die die Stadt zu bieten hat: Von Golden Gate über Alcatraz bis zu Cable Car, Twin Peaks, Fisherman’s Wharf, Union Square uvm.
SF ist echt eine grandiose Stadt, zwar nicht so groß wie LA und Co. aber dennoch die schönste die ich je gesehen hab.

Auch das Nachtleben kam natürlich nicht zu kurz. Wir waren Freitags in einem Club mit Dachterasse und tollem Blick auf die Skyline bei Nacht (Namen weiß ich leider nimmer), am Samstag im Dolce. Sonntag nachts haben wir dann Wein auf dem Berg neben der Golden Gate Bridge die beleuchtete Bridge und SF-Skyline bewundert.
Auf dem Weg nach San Fran und zurück sind wir die etwas längere Route 1 gefahren, die jedoch komplett direkt an der Küste entlang verläuft. Den Straßenschlängelungen nach zufolge vermutet man sich auf Alpenpässen, aber das Meer, der Strand und das 30 Grad-Wetter lenken von dieser Vermutung wieder ab ;) Ein muss für jeden, der bei gutem Wetter von LA nach SF fährt (Optimalfall wär natürlich ein Cabrio ;))

Gestern war ich in Palm Springs auf dem Coachella Festival. Leider war ich nur am Sonntag dort, weil es mit dem ersteigern der Karten für Samstag zu knapp war. Vor ort waren Mando Diao, The Roots, The Kooks, Placebo und als Headliner Rage Against The Machine uvm.
Leider ist Mando Diao hier in den USA nicht so bekannt, weshalb sie schon um 2 Uhr spielten und kaum Leute da waren. The Roots waren live hammer, Placebo perfekt.

Da sich Rage vor sieben Jahren getrennt haben, aus Los Angeles kommen und hier ihren seither ersten gemeinsamen Auftritt gaben, waren alle eingefleischten Rage-Fans hier und die Stimmung war gewaltig. Jeder war mit dem T-Shirt “The Battle of Coachella” unterwegs und als dann der erste Song Testify gespielt wurde, gab es kein Halten mehr…
Es war zwar ein relativ anstrengender Tag, da Palm Springs 5 Stunden entfernt ist und hier mitten in der Wüste 42 Grad herrschten aber Mühen und Kosten haben sich auf jeden Fall gelohnt ;)
Auch das Studium tritt jetzt in eine heiße Phase: Diese Woche sind drei Midterm-Exams. Bin schon gespannt ;) am Lernen. demnächst am Lernen…
Ich hab jetzt schon lang nichts mehr geschrieben, da es hier so viel zu tun gibt, und leicht vom schreiben abhalten lässt ;)
Letztes Wochenende haben waren wir Samstag und Sonntag in Los Angeles. Da Santa Barbara nicht so weit weg ist und wir ne relativ große Truppe waren, sind wir Samstag abend heim nach SBA zu einer Party und am nächsten Morgen wieder nach Los Angeles.
Samstags waren wir den ganzen Tag in den Universal Studios und haben uns in die Kunst der Filmproduktion einführen lassen. Die Studios sind zwar nicht riesig, aber man kann sich hier den ganzen Tag vertreiben ohne dass es langweilig wird. Es gibt hier zum einen Attraktionen - Waterworldshow, Terminator 3D-Show, Jurassic Park Bahn, House of Horror etc. wie man es von einem Freizeitpark kennt (natürlich passend zu Universal-Filmen).

Zum kann man auch viel davon sehen, wie ein Film produziert wird und mit welchen Tricks die Studios arbeiten: Dazu gibt es verschiedene Hallen, in denen sowohl visuelle als auch akustische Effekte vorgeführt werden. Als Highlight gab es natürlich die Studiotour, die in einem großen Bus die verschiedensten Originalsets von Desperate Housewifes, Psycho, der weisse Hai, etlichen Nachbauten von Städten und Dörfern u.v.m. zeigt.

Auf der Heimfahrt sind wir unserem Ziel - möglichst alle Fastfood-Ketten zu probieren - gefolgt und haben In-n-Out probiert. Am Rande: beste Cheeseburger, kann ich nur empfehlen…
Am zweiten Tag haben wir dann eine Bustour durch LA gebucht, um in möglichst kurzer Zeit möglichst alle wichtigen Plätze mitzunehmen. Auf dem Programm standen Hollywood, Beverly Hills, Bel Air, Walk of Fame, Sunset Strip, Downtown, Rodeo Drive, Santa Monica etc.

Der Fahrer hat leider etwas zu viel Wert auf Filmstars gelegt und wollte uns von Steven Spielberg bis Nicole Kidman alle Villen zeigen - und auch geschafft, womit leider der Rest etwas zu kurz kam.

Tipp an alle die LA besuchen wollen: Mietwagen mieten und einfach auf eigene Faust erkunden… Ist toller und günstiger als eine Bustour.
Mehr Fotos gibts natürlich wie gewohnt auf flickr.
Natürlich gibts hier auch viel Arbeit. Man muss als Internationaler Student jeden Professor um die Aufnahmeerlaubnis zu seinem Kurs bitten. Das ist in den ersten Tagen natürlich sehr arbeitsreich, bis man alle gefunden, angetroffen und davon überzeugt hat, dass man sich sooo für den Kurs interessiert hat und nur wegen dem hierhergekommen ist *hust*. Aber soweit hat nun alles wie erwünscht geklappt.
Inzwischen habe ich alle Kurse zusammen und mache hier nun die Kurse Makroökonomik, Programming Java und Elements of Human Resource Management (12 Units, wie alle Internationale Studenten hier).
Die Vorlesungen sind hier zwar relativ kurz (2*1,5 Std pro Woche pro Kurs) aber daneben gibts relativ viel zu tun. Zum Beispiel alleine für den Kurs Makroökonomik gibt es eine Extra einstündige Pflichtlerngruppe/Discussion mit 20 anderen, wöchentlich benotete Homeworks, benotete Assignments/Papers über mehr als eine Woche, zwei Midterm exams (das erste schon nächste Woche), ein wöchentlich zu führendes Journal über volkswirtsch. Eregnisse und deren Analyse sowie Final exams. Hört sich nach viel an, aber ist es auch. Hatte mir 10 Stunden Vorlesung pro Woche anders vorgestellt ;-)
Allerdings sind hier die Vorlesungen auch knackiger als ich es bisher kannte. Man muss also relativ gut aufpassen und mit den alten Sachen vertraut sein damit man mithalten kann. Gefällt mir aber echt gut, wenn man etwas gefordert wird ;-)
Mit den englischen Vorlesungen komme ich problemlos mit. Bisher gab es noch keinen Verständigungsprobleme und Verständnisprobleme, was mich eigentlich überrascht hat (bei Java jetzt weniger, da die meisten Fachbegriffe hier auch in Deutschland auf englisch gehalten werden).
Auch beim Java-Kurs steigt man gleich knackig ein und kommt auf den Punkt. Nicht schlecht, wenn man nach der dritten Vorlesungen schon beim Überladen von Klassen angekommen ist… gefällt mir aber so ;-)
Allerdings muss man sich hier relativ teure Bücher anschaffen (zwischen 100-150$ pro Kurs), da kommt man allerdings nicht dran vorbei weil sich hier die Vorlesung sehr stark drauf stützt. Sowas wie Skripte gibt es in meinen Kursen nicht.
Je nach Kurs sind wir im Hörsaal zwischen 40 und 250 Studis. Deshalb wundert es mich, wieso die Profs dennoch so oft Tests und benotete Homeworks/Assignments machen (scheinbar brauchen die Teaching Assistants Arbeit *hust*).
Jetzt hab ich euch lange vorenthalten, wies mir hier geht und was ich mache. Doch hier hat man die ersten Tage so viel zu tun, muss die Professoren um Teilnahmeerlaubnis bitten, die anderen Deutschen kennen lernen, sich im Apartment einrichten und sich hier erst mal zurechtfinden…
Inzwischen habe ich die Umgebung ausgiebig erkundet. Ich wohne etwa 5min mit dem Fahrrad vom Campus entfernt, welcher 15-20km von Santa Barbara Downtown weg liegt. Unser Apartment ist inmitten des Studentenviertels ‘Isla Vista’, das etwa 15.000 Studenten beherbergt und direkt am Strand liegt.
Der Campus ist echt riesig, man kann die mehr als 50 Gebäude fast nur mit dem Fahrrad erreichen. Hier in Santa Barbara studieren 20.000 Studenten und arbeiten 1.000 wissenschaftliche Mitarbeiter an Universität. Die UCSB (University of California, Santa Barbara) ist eine sehr forschungsintensive und renommierte Universität (unter den 62 Mitgliedern der prestigeträchtigen Association of American Universities) sowie unter den Top25-Partyunis ;-)
Um die 15.000 Fahrräder (keine Ahnung wer die mal gezählt hat) hier vernünftig durch die Gegend zu lenken gibt es auf dem Campus ein Verkehrsnetz aus Fahrradwegen inklusive zig Kreisverkehren - natürlich Fahrräder only.

Der ganze Campus ist übersäht mit Palmen, Grünanlagen, Bänken und Rastmöglichkeiten. Man könnte hier den ganzen Tag auf dem Campus verbringen um sich zu sonnen, auszuruhen aber es gibt hier ja schließlich auch Arbeit ;-)

Zusammengefasst in einem Wort: Geil!!! ;-)
Mehr Bilder gibts natürlich auf Flickr (hier rechts neben den Beiträgen).
Inzwischen bin ich in Santa Barbara angekommen. Die Reise ist zwar net so verlaufen wie geplant, aber ich habs geschafft. Unser Flug von München nach LA hatte kurze Verspätung und an der Immigration mussten wir etwa 2 Stunden warten. Auf jeden Fall kam ich zu spät zum check-in meines Flugs nach Santa Barbara und musste einen 3 Stunden späteren Flug nehmen. Da auch die Wartezeit am United Airways etwa 1,5 Stunden betrug, kam ich grad noch 15 min vor Start ans Gate… Der Flug mit der mit 20-sitzigen Propellerflugzeug war lässiger als erwartet, auch wenn die Maschine gut gestrauchelt hat bei Start und Landung ;)
Die beiden Norweger waren da als ich ankam und haben mich gleich mit nem welcome-Bier empfangen. Die erste Party in Downtown hab ich mir dann allerdings nicht gleich angetan, ich denke da hab ich in den nächsten Wochen/Monaten noch genug Gelegenheit dazu ;) Schlaf war nach dem 28-stündigen Tag nötiger…
Jetzt werde ich mich dann erst mal hier in der Gegend umsehn: den Beach besichtigen, die Uni anschaun etc. Bevor dann morgen der Uni-Alltag losgeht.
Gelegentlich werde ich immer wieder Fotos in flickr einstellen.
Viele Grüße aus Kalifornien,
Thomas